Weitere Infos auch unter http://www.bfr.bund.de/cm/207/zufuetterungstechniken_fuer_gestillte_saeuglinge.pdf
Ernährungsaufsatz zur Spritze - FingerFeeder
Der FingerFeeder wird auf eine Spritze gesetzt und die Nahrung wird, während das Kind angelegt ist, in den Mundwinkel geträufelt.
Zufütterung durch eine Spritze mit einer Sonde an der Brust.
Brusternährungsset. Dieses Produkt erfordert Beratung durch Fachpersonal.

Brusternährungsset mit Fingerfütterung. Dieses Produkt und die Zufütterungsart erfordern Beratung durch Fachpersonal.
Fingerfeeding mit dem FingerFeeder. Soll von einer erfahrenen Stillberaterin gezeigt werden, da sich das Kind auch hier ein falsches Saugmuster angewöhnen kann.
Baby nach einseitigem Spaltverschluss bei doppelseitiger LKG-Spalte. Mit dem FingerFeeder als Übergang gefüttert, nimmt das Kind sobald als möglich seine gewohnte Ernährungsform wieder auf.
SoftCupTM (wie Löffel- oder Becherfütterung). Dieses Produkt erfordert Beratung durch Fachpersonal.
Trinkbecher. Dieses Produkt erfordert Beratung durch Fachpersonal.
SpecialNeeds® Feeder. Für Mütter, die (momentan) nicht stillen können/möchten, wurde diese spezielle Flasche, die auf schwächste Sauganstrengungen reagiert, konstruiert. Dieses Produkt erfordert Beratung durch Fachpersonal.
Tipps zur Flaschenfütterung:


Gerade in den ersten Monaten sollten Sie und Ihr Kind so wenig wie möglich getrennt sein.
Füttern nur Sie, als Mutter, besonders am Anfang, Ihr Kind, so, wie es auch beim Stillen der Fall sein würde. Lassen Sie das Kind nie mit der Falsche beim Trinken alleine. Es soll Sättigung und Wohlgefühl mit einem realen Menschen in Verbindung bringen. Auch dabei lernt es, wer seine Mutter ist.
Füttern Sie möglichst in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre.
Halten Sie das Kind und die Flasche nah an Ihren Körper, möglichst an der nackten Brust, damit das Kind sie ansehen kann, Ihren Herzschlag hören, Ihre Haut fühlen und riechen kann.
Wechseln Sie beim Füttern die Seiten, wie es auch beim Stillen der Fall wäre. Das ist wichtig für die Entwicklung der Augenkoordination des Kindes.
Wählen Sie nicht irgendeinen Sauger, sondern einen Weithalssauger, der der Mutterbrust am ähnlichsten ist. Ihre Stillberaterin oder eine Logopädin wird Sie informieren.
Füttern Sie auch die künstliche Milch nach Bedarf und wählen Sie eine adaptierte, nicht eine teiladaptierte Sorte.
Achten Sie darauf, dass das Loch im Sauger nicht zu groß ist, denn sonst passiert es leicht, dass der Rachen des Kindes überflutet wird. Damit wird bei ihm mit der Zunge eine Abwehrreaktion gegen das Ertrinken ausgelöst, was eine Zungenfehlstellung begünstigt.
Es ist besser, wenn en älteres Baby solange auf dem Schoß gefüttert wird, bis es den Löffel selbst in die Hand nehmen kann.
Auch, wenn die Nahrungsaufnahme nicht über die Brust läuft, so können Sie durchaus versuchen das Saugbedürfnis Ihres Kindes an Ihrer Brust befriedigen zu lassen. Das mag ungewöhnlich klingen, jedoch gibt es keine Entweder-Oder-Regel. Da Stillen nicht nur Ernährung bedeutet, bekommt Ihr Kind durch die Brust den nötigen Hautkontakt und seine Bedürfnisse werden nicht durch eine Gummiattrappe, dem Nuckel, befriedigt.
Geeignet für das Krankenhauspersonal und die Eltern